Freemor Breathing®: Wenn dein Körper loslassen darf, was du nicht mehr halten musst
Stress speichert sich nicht nur im Kopf, sondern im Körper: in Schultern, Kiefer, Hüfte, im Nervensystem selbst. Freemor Breathing® gibt deinem Körper die Möglichkeit, diese gespeicherte Spannung auf seinem eigenen Weg abzubauen, über die Verbindung von intensivem Atmen und neurogenem Zittern.
Dauer: ca. 60 Minuten · Gruppe oder 1:1 · mit Vorgespräch bei Einzelsessions
Was ist Freemor Breathing®?
Freemor Breathing® wurde von Corrina Holzner entwickelt und gibt es weltweit ausschließlich bei Beamdream Breathworks und ihren zertifizierten Teacherinnen. Die Methode ist ein verkörperter Prozess der Selbstverbindung und vereint zwei körperbasierte Mechanismen, die sich gegenseitig verstärken:
Phase 1 · Verbundenes Atmen. Wie bei Beambreath® atmest du intensiv und ohne Pause, dein Nervensystem wird aktiviert, dein Körper kommt in Bewegung und öffnet sich.
Phase 2 · Neurogenes Zittern. Danach darf dein Körper das tun, was Säugetiere von Natur aus können und wir Menschen uns meist abtrainiert haben: zittern. Neurogenes Zittern ist eine natürliche Reaktion des Nervensystems, mit der tief sitzende körperliche und emotionale Spannung abgebaut werden kann. Das Zittern entsteht von selbst, du machst es nicht, du lässt es zu.
Das Ergebnis beschreiben viele als tiefe Entladung: Der Körper fühlt sich weicher an, das Nervensystem ruhiger, und Themen, die festsaßen, verlieren an Kraft. Nach einer Session fühlt sich alles leichter und entspannter an: der Körper, die Emotionen. Was vorher als Druckgefühl, Blockade oder Klos im Hals wahrgenommen wurde, darf wieder fließen und in die richtige Energie kommen.
Freemor Breathing® oder Beambreath®: Was passt zu dir?
Beide Techniken arbeiten mit verbundenem Atmen, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte: Beambreath® ist die Reise nach innen, in Gefühle, Erinnerungen und Klarheit, das emotionale Detox. Freemor Breathing® holt zusätzlich den Körper ins Boot: Über das neurogene Zittern kann Spannung abgebaut werden, die im Gewebe und Nervensystem gespeichert ist, auch ohne dass du sie benennen oder verstehen musst. Wenn du eher im Kopf feststeckst, ist Beambreath® ein guter Einstieg. Wenn dein Körper der Ort ist, an dem sich dein Stress zeigt (Verspannungen, innere Unruhe, das Gefühl, ständig unter Strom zu stehen), lohnt sich Freemor Breathing®. Und viele meiner Klientinnen nutzen im Wechsel beides.
So läuft deine Freemor-Session ab
Eine Freemor®-Session folgt einem klaren Schema. Der Prozess startet mit dem Ziel, Sicherheit und Vertrauen für deinen Atem und Körper zu spüren und sich darin fallen zu lassen. Dein Nervensystem darf lernen los- und sich durch deinen Atem führen zu lassen.
01
Ankommen
Kurze Einführung in die Technik und das neurogene Zittern, damit du weißt, was dich erwartet und nichts dich überrascht. Wir wärmen uns mit einer einfachen Übung auf und setzen deinen Sicherheitsanker für die Session. Eine Freemor-Session ist meist ohne Themensetzung, da sich das zeigen darf, was sich zeigen möchte.
02
Atemphase
Intensives verbundenes Atmen, begleitet von Musik und meiner Anleitung. Dein Atem führt dich mit der Technik Beambreath in deine innere Welt, sodass du die ersten Blockaden lösen und in die emotionale Befreiung gehen kannst.
03
Zitterphase
Dein Körper darf loslassen, in seinem Tempo, so viel oder wenig, wie er heute bereit ist. Ich begleite dich durchgehend.
04
Integration
Die Integration ist im Breathwork am wichtigsten, egal in welcher Technik. Diese Zeit ist nur für dich, deine innere Stimme, die endlich gehört werden möchte, deine Emotionen, die endlich fließen wollen, deine nächsten Schritte, die endlich gegangen werden wollen. Die Magie von Breathwork erfolgt in der Integration.
Für wen sich Freemor Breathing® eignet
Freemor Breathing® ist für dich, wenn du spürst, dass etwas in dir festhängt, das schon lange da ist: unterdrückte Wut, Angst oder Anspannung aus Zeiten, die eigentlich vorbei sind und die dein Körper trotzdem weiter trägt. Emotionen, die keinen Raum bekommen haben, verschwinden nicht, sie speichern sich im Gewebe und im Nervensystem, als Verspannung, innere Unruhe oder das diffuse Gefühl, nie ganz loslassen zu können. Freemor Breathing® gibt deinem Körper einen sicheren Rahmen, genau diese gespeicherten Spannungen auf seinem eigenen Weg zu lösen, ohne dass du alles benennen, verstehen oder noch einmal durchleben musst. Vorerfahrung brauchst du keine, dein Körper kennt den Weg von ganz allein.
Wichtig: Freemor Breathing® ersetzt keine Psychotherapie, kann sie aber sinnvoll ergänzen.
Deine Sicherheit
Freemor Breathing® arbeitet mit denselben intensiven Atemmechanismen wie Beambreath®, deshalb gelten dieselben Ausschlüsse: Schwangerschaft, Epilepsie, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Panikattacken, Asthma, Schizophrenie.
Vor jeder Einzelsession führe ich ein kurzes Vorgespräch, und bei Unsicherheit vor einer Gruppensession melde dich gern vorab.
FAQs - Häufige Fragen zu Beambreath®
Ist neurogenes Zittern normal oder muss ich mir Sorgen machen?
Neurogenes Zittern ist eine natürliche, gesunde Reaktion deines Nervensystems, kein Kontrollverlust. Tiere nutzen diesen Mechanismus nach Stresssituationen ganz selbstverständlich, um Anspannung abzubauen. In der Session entsteht das Zittern von selbst und hört auf, wenn dein Körper fertig ist; du kannst es jederzeit stoppen, indem du die Position veränderst.
Was, wenn mein Körper nicht zittert?
Auch das ist völlig in Ordnung. Manche Körper brauchen ein paar Sessions, um dem Loslassen zu vertrauen, gerade wenn du es gewohnt bist, dich immer im Griff zu haben. Die Atemphase wirkt in jedem Fall, und das Zittern kommt, wenn dein System bereit ist.
Brauche ich Vorerfahrung mit Breathwork?
Nein. Ich führe dich Schritt für Schritt durch die Session. Wenn du magst, kannst du mit einer Beambreath®-Session starten und dich dann an Freemor Breathing® herantasten, nötig ist das aber nicht.
Gib deinem Körper die Erlaubnis loszulassen
Sichere dir deinen Platz in der nächsten Session oder buche dein persönliches 1:1 Format mit Vorgespräch.
Alle meine Breathwork-Techniken im Überblick“ → Breathwok